Ascheverwertung

Bei der Verbrennung von vorbehandeltem organischem Material (z.B. lackiertem Altholz) fallen schwermetallhaltige Aschen (Rostasche, Kesselasche und Filterasche) an. Diese werden derzeit in Abhängigkeit von der Schwermetallkonzentration kostenintensiv in Deponien deponiert.

Um den Abfallstoff „schwermetallhaltige Aschen“ in einen Wertstoff zu überführen, werden im Rahmen des Industry on Campus (IoC)-Projekts an der Hochschule Offenburg verschiedenen Verfahren untersucht. Damit auch längere Transportwege der Aschen rentabel sind, ist ein Auswahlkriterium für die untersuchten Verfahren der Marktwert der Produkte.
Vielversprechende Anwendungen sind die Substitution von Sand durch schwermetallhaltige Aschen bei der Herstellung von Polymerbeton und Sinterleichtbaustoffen.
Vorteile dieser Anwendungen sind:ƒƒ

  • Überführung eines Abfallstoffs in einen Wertstoff
  • Inertisierung der Schwermetalle
  • Substitution des immer knapper werdenden Rohstoffs Sand / Kies
  • Einsparung der Deponiekosten

Unterstützt durch die Industriepartner der Forschungskooperation Industry-on-Campus der Hochschule Offenburg.  

Gefördert aus dem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz von badenova AG & Co. KG und durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst