Polymerbeton

Polymerbeton besteht aus einer Kunstoffmatrix. Bei der Herstellung wird unter Verwendung von Sand als Zuschlagstoff ein Kunstoffharz mit einem Härter zu Kunststoff umgesetzt. Die an der Hochschule Offenburg durchgeführten Untersuchungen wurden mit Polyester- und Epoxidharz durchgeführt. Mit klassischen Zuschlagstoffen wie Sand werden im Polymerbeton Füllgrade bis zu 90 Prozent erreicht.

Eigenschaften von Polymerbeton

  • hohe Stabilität und geringe Dichte (Bauvorhaben mit geringeren Wandstärken sind möglich)
  • hohe Frostbeständigkeit (nahezu keiner Wasseraufnahme)
  • geringe Ausdehnung bei Temperaturschwankungen
  • hohe Korrsosions-, Witterungs- und Alterungsbeständigkeit
  • sehr kurze Abbindezeiten (unter drei Tagen im Vergleich zu konventionellem Beton mit 28 Tagen)
  • nahezu beliebig formbar
  • chemikalienbeständig
  • wasserundurchlässig

Anwendungsbeispiele für Polymerbeton

  • Sanierungsvorhaben bei denen kurze Aushärtezeiten notwendig sind z.B. Brückensanierung
  • Gestelle für Maschinen die eine hohe Präzision benötigen u.a. Dreh- und Fräsmaschinen
  • u.a. Unterwasserbauten, Tankstellen (Wasserdichtigkeit und Beständigkeit)
  • Rohre und Rinnen in der Chemie